Den Rentnern werden die Gehälter gestrichen! Der mit dem Buchstaben „S“ im Dienstpass ist verbrannt!
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Die SGK hat eine umfassende Untersuchung derjenigen eingeleitet, die über eine Scheinversicherung in den Ruhestand gegangen sind. Den Rentnern mit dem Dienstalterskennzeichen „S“ wird ihr Gehalt gestrichen, zu Unrecht gezahltes Geld wird mit Zinsen zurückgefordert.
Die Sozialversicherungsanstalt (SGK) hat ihre Ermittlungen gegen Personen verschärft, die aufgrund einer Scheinversicherung zu Unrecht in Rente gegangen sind. Aufgrund der in den letzten zwei Jahren gestiegenen unregelmäßigen Transaktionen wurde im Jahr 2023 die Versicherung von 89.000 Menschen und im Jahr 2024 von fast 100.000 Menschen gekündigt. Dabei nahm die Behörde insbesondere die über Scheinarbeitsplätze getätigten Versicherungsmeldungen unter die Lupe und stellte fest, dass es sich bei insgesamt 2.114 Stellen um Fake-Arbeitsplätze handelte.
Personen mit dem Buchstaben „S“ in ihrem Wehrdienstregister sind gefährdet!Bei den Untersuchungen der SGK fallen Versicherte auf, die im Dienstausweis durch bestimmte Buchstabenkennungen gekennzeichnet sind. Insbesondere der Buchstabe „S“ weist darauf hin, dass die Person falsch versichert ist und ihr in diesem Fall die Rente gestrichen wird.
Buchstabe „K“: Kennzeichnet Arbeitsplätze, die sich im kontrollierten Inspektionsprozess befinden.
Buchstabe „Ş“: Bedeutet „Erkennung eines verdächtigen Versicherungsfalles“.
Buchstabe „S“: Zeigt an, dass ein vorgetäuschtes Versicherungsgeschäft abgeschlossen wurde und in diesem Fall die Versicherung gekündigt wird.
Nach eingehender Prüfung der mit diesen Codes gekennzeichneten Versicherten deckt der Sozialversicherungsträger Unregelmäßigkeiten auf, streicht Renten und verlangt die Rückzahlung bereits geleisteter Zahlungen.
Um aufgrund eines Versicherungsbetrugs zu Unrecht erhaltene Rentenrückstände und andere Sozialversicherungsleistungen einzutreiben, verwendet die SGK zwei verschiedene Methoden:
Bei Fehlern, die auf Seiten der SGK liegen: Zahlungen der letzten 5 Jahre werden zinslos zurückgenommen.
Bei Scheinversicherungsabschlüssen von Rentnern gilt: Die Beiträge der letzten 10 Jahre werden mit den gesetzlichen Zinsen zurückgefordert.
In diesem Zusammenhang sollen Millionen von Lira von Menschen zurückgefordert werden, die sich über eine Scheinversicherung in den Ruhestand begeben haben. Außerdem wurde berichtet, dass Unternehmen, die falsche Versicherungserklärungen abgegeben hatten, mit einer Geldstrafe von insgesamt 2 Milliarden 36 Millionen TL belegt wurden.
Bei einer Scheinversicherung werden Versicherungsprämien an eine Person gezahlt, die tatsächlich nicht arbeitet, indem man vorgibt, an einem Arbeitsplatz zu arbeiten. Die SGK hat eine umfassende Untersuchung gegen diejenigen eingeleitet, die sich dieser Methode insbesondere in den letzten Jahren unlauterer Gewinne bedient haben. Zu den häufigsten Methoden beim Vortäuschen einer Versicherung über den Ehepartner, Freunde oder Verwandten und zum Bezahlen von Versicherungsprämien ohne Erwerbstätigkeit für die Altersvorsorge gehören.
Kündigung des Ruhestands und rechtliche SchritteStellt der Sozialversicherungsträger bei seinen Kontrollen fest, dass die erforderlichen Beiträge zur Rente über Scheinarbeitsplätze gezahlt wurden, kann er der betreffenden Person die Rente streichen. Dieser Prozess läuft in folgenden Schritten ab:
Akteneinsicht und Audit: Die SGK erkennt verdächtige Versicherte und leitet eine detaillierte Prüfung ein.
Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten: Wird ein betrügerisches Versicherungsgeschäft festgestellt, wird die Versicherung der Person gekündigt.
Bescheid: Die Rente wird gekürzt und die Person erhält den Bescheid, dass ihr der gezahlte Lohn zurückerstattet werden muss.
Widerspruchsrecht: Personen, deren Renten gestrichen werden, haben das Recht, innerhalb von 7 Tagen beim Sozialversicherungsträger Widerspruch einzulegen.
Die SGK versucht, solche betrügerischen Versicherungsgeschäfte zu verhindern, indem sie ein besonderes Augenmerk auf Prämienzahlungen legt, die über Scheinfirmen erfolgen.
Erhält eine Person die Mitteilung, dass ihre Rente gestrichen wird, sollte sie zunächst Kontakt zum Sozialversicherungsträger aufnehmen und sich über ihre Situation informieren. Ist er der Meinung, dass ungerechtfertigt gehandelt wurde, kann er mit den erforderlichen Unterlagen ein Einspruchsverfahren einleiten. Bestätigt sich allerdings der Nachweis eines Versicherungsbetrugs, ist die Person verpflichtet, den gezahlten Lohn zuzüglich gesetzlicher Zinsen zurückzuzahlen.
Der Kampf der Sozialversicherung gegen Scheinrenten geht weiterDie Sozialversicherungsanstalt verschärft Jahr für Jahr ihre Kontrollen gegen Versicherungsbetrug und Versuche, sich auf unrechtmäßige Weise Rentenansprüche zu verschaffen. Da für rückwirkende Ermittlungen keine Verjährungsfrist besteht, können in der Vergangenheit begangene Unregelmäßigkeiten jederzeit festgestellt und strafbar gemacht werden.
SÖZCÜ